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Tagebuch, Steckbrief, Politik, Kultur, Promi-Sichtungen, Freundeskreis-Interviews, Bild des Monats und Designgefängnis — alles, was sich aus den 2001er, 2002er und 2003er Snapshots der wallace.de retten ließ. Original­rechtschreibung, Original­ton, modern gesetzt.

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[Tagebuch]

Sechzehn Einträge sind überliefert — vierzehn davon mit komplettem Text. Acht zusätzliche Einträge aus 2001 wurden auf der Vorgänger­domain abiball-2001.de wiederentdeckt, drei weitere aus 2003 („Neues.“, „Deckname: Paolo Pinkel.“ und „Nachtrag Irak.“) im Snapshot weiter.htm. Die zwei Einträge „In der Heimat“ (17.12.2002) und „Go east“ (18.10.2002) gelten weiterhin als verschollen.

Neues.

Einiges ist passiert in der Welt. Und das wichtigste darunter ist, dass Rouven nach einer unendlich langen Zeit endlich seine Homepage fertig hat, die er seit Monaten ankündigt. Und es hat sich gelohnt!

Wer sich das mal anschauen möchte: www.confusedart.de

Ansonsten wurde ich neulich darauf angesprochen, wo denn mein kleines weißes Kultobjekt namens FLUX 25 geblieben ist.

Und es fällt mir ein, dass ich ihm eigentlich noch ein Tagebucheintrag widmen wollte. Für alle, die es noch nicht wissen: Meinen Golf 2 — den man auch rechts noch einmal auf einem alten Promotion Bild für meine Seite erkennen kann — gibt es nicht mehr.

Es tat zwar weh, aber ich hatte die Möglichkeit, ihn für so unverschämt viel Geld zu verkaufen, so dass er nach 16 Jahren in den Händen der Familie Hänsel tatsächlich seinen Besitzer noch einmal gewechselt hat.

Finn

Deckname: Paolo Pinkel.

Manchmal spielt einem das Schicksal schon böse Streiche. War vor einiger Zeit in der Diskussion noch Jürgen Möllemann der böse Rechte und Michel Friedman der brave Vizepräsident des Zentralrats der Deutschen Juden, so sieht die Situation gänzlich anders aus.

Möllemann ist inzwischen als eine Art Märtyrer in den Freitod gegangen und plötzlich war er in der öffentlichen Meinung ein aufrechter Liberaler. Friedman hingegen hadert auf seine eigene Art mit dem Schicksal. Als eine stark nach Komikfigur klingende Person namens Paolo Pinkel scheint er privat gern mal zu koksen und sich nebenbei noch tschechische Nutten zu bestellen. Vom lieben Viezepräsidenten wurde er nun zum bösen CDU Mitglied.

Ich mag Friedman nicht besonders. Und seine Talkshow-Bärbel auch nicht.

Die momentane Diskussion um ihn wäre vielleicht gar nicht so traurig, wenn sie nicht eine Woche zu spät wäre. Ich frage mich wie sicher viele andere auch, ob Jürgen „projekt 18“ Möllemann wohl den Freitod auch gewählt hätte, wenn er vom üppigen Privatleben Friedmans gewußt hätte.

Vielleicht hätte ihn das so aufgebaut, dass er noch einmal Hoffnung geschöpft hätte. Oder zumindest würden Friedman und Möllemann ihr Leid teilen können. Aber nun ist der kleine Michel allein und glänzt gar nicht mehr so überheblich in die Kameras wie früher. Wie wäre es mit einer neuen Satireshow „Vorsicht: Pinkel!“?

Ich persönlich bedaure den Tod von Jürgen Möllemann zutiefst. Wer hier manchmal vorbeischaut und den ein oder anderen Text mal liest, weiß dass ich Möllemann eigentlich immer mochte und auch in der Diskussion um die Politik der israelischen Regierung immer mehr seine Position vertrat als andere das taten.

Auch er war es, der mich vor einigen Jahren ernsthaft darüber nachdenken lies, mein konservatives Parteibuch gegen ein liberales zu tauschen. Er lies mich darüber nachdenken, ob ich vielleicht doch kein liberaler Konservativer, sondern lediglich ein konservativer Liberaler war. Aber es kam nie dazu und es wird wohl auch nie mehr dazu kommen.

Trotzdem Möllemann ein Propagandist und Populist war, war er auch mehr als alles andere ein Mann der Tat und ein aufrechter Liberaler. Wer sich näher mit Möllemann beschäftigt hat, weiß dass er keineswegs ein Rechter in der FDP ist. Ganz im Gegenteil. Als sozial-liberaler hat er immer eine Rot-Gelbe Koalition in NRW angestrebt. In der ganzen Möllemann/Friedman Diskussion ging es nie um rechte oder linke Politik. Es ging immer nur darum, was ein Staat (in diesem Falle zufällig Israel) mit einer Bevölkerungsgruppe (in diesem Falle die Palästinenser) so alles anstellen darf.

Keiner dieser beiden Parteien hat die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber einem Liberalen sollte es möglich sein, beide Parteien zu kritisieren. Das ist und bleibt objektiv richtig. Nur die Tatsache, dass die Geschichte einer dieser Parteien im Dritten Reich fast von Deutschland ausgelöscht worden ist, machten das Thema so pikant und rückten es ungerechtfertigterweise in die Tabuzone.

Und nun kam alles anders, als man je dachte. Über die Gründe kann man nur munkeln. Aber nach wie vor vertrete ich persönlich die Auffassung, dass die Hetztiraden der FDP gegen Möllemann nicht so heftig hätten ausfallen müssen, wie sie es nun einmal leider sind. Die Niederlage der Bundestagswahl ist kein Möllemann-Fehler gewesen. Das schlechte Abschneiden der FDP ist genauso die Schuld vom einfältig dauergrinsenden Guido Westerwelle, dessen Spaßkanzler Konzept nicht wirklich aufging.

Finn

Nachtrag Irak.

Auch der Irak Krieg ist vorbei und ich selbst sehe die Rolle der Amerikaner, nach allen Tatsachen die jetzt ans Licht gekommen sind, immer noch kritisch.

Die Amerikaner und auch die Briten haben sich selbst durch diesen Krieg und vor allem die Umstände des Krieges ins Abseits geschossen. Falsche Beweise, von Studenten abgeschriebene Geheimdienstdossiers und eine unglaubliche Überheblichkeit und Propaganda haben viel zu viel Porzellan kaputt geschlagen.

Und trotzdem halte ich — ab von meiner Abneigung gegen die Art und Weise des Verhaltens der Amerikaner — den Sinn dieses Krieges für richtig. Selbst wenn keine Massenvernichtungswaffen gefunden werden sollten, gibt es doch einen Diktator auf der Welt weniger. Es gibt ein Land, dass nach und nach demokratisiert wird, mehr. Es gibt ein bißchen Unterdrückung und Elend auf der Welt weniger. Und die Tausenden zivilen Opfer, die Kanzler Schröder vor dem Krieg heraufbeschworen hat, gab es nicht einmal annähernd.

Wer sich vorstellen kann, wie das Volk der Irakis jahrelang gelitten hat. Zuerst unter dem Einfluß des Iran Krieges, später unter der Politik Saddam Husseins und dann unter dem UN Embargo, der kann nicht ernsthaft dafür einstehen, dass einer wie Saddam Hussein hätte an der Macht bleiben sollten.

Fakt ist, dass die Amerikaner ein Land schnell und mehr oder minder sauber von einem der schlimmsten Diktatoren der Welt befreit hat. Über die Motive der Amerikaner und den Neokonservativen „Falken“ in der Regierung mag man streiten. Aber ich sehe es letztlich so, dass in diesem Krieg das Ergebnis sowohl den ursprünglichen Zweck als auch die Mittel heilt. In ähnlicher Form sehe ich sogar ähnlichen möglichen Kriegen in Nordkorea und im Iran entgegen.

Wer sich nicht selbst reformiert, wird reformiert.

Das Ideal, dass sich die Welt aus Eigeninitiative zum besseren wendet, habe ich in diesem Kontext schon längst aufgegeben. Aber warten wir ab, wie weit die Amerikaner fähig sind, Demokratie und Menschenrechten wieder Einzug im Irak gewähren zu lassen. Erst dann ist ein abschließendes Urteil zu fällen.

Bis dahin gilt: „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende …“

Finn

Irak

// Nur als Titel im Archiv-Dropdown überliefert. Die Wayback Machine hat die zugehörige Datei 03-02-01.htm nie indiziert. Der Text gilt als verloren.

In der Heimat

// Nur als Titel im Archiv-Dropdown überliefert. Die Wayback Machine hat die zugehörige Datei 02-12-17.htm nie indiziert. Der Text gilt als verloren.

Go east

// Nur als Titel im Archiv-Dropdown überliefert. Die Wayback Machine hat die zugehörige Datei 02-10-18.htm nie indiziert. Der Text gilt als verloren.

Moin Moin Flensburg.

Trotzdem ich es noch nicht wirklich realisieren kann, kommt der Tag, an dem mein Leben einen ernsthaften Schnitt nimmt immer näher. Ab dem 01. Juli geht es für mich raus aus der behüteten (oftmals zumindest) Heimat Flensburg, rein für ein Praktikum in eine Werbeagentur, passenderweise auch mit dem Namen Heimat nach Berlin.

Ist dieses Praktikum vorbei, geht es dann gleich weiter nach Freiberg — ja, Freiberg ist am Ende der Welt zwischen Dresden und Leipzig — zum Studieren. Und immer mehr Dinge fallen mir langsam ein, die mir wohl fehlen werden. Meine Freunde, das Kritz, der Speicher, Flensburg, die Ostsee, meine Familie, das Segeln. Eigentlich alles, was mich zu einem so genannten Fischkopf macht. Und war es mir früher immer peinlich, so bin ich heute sogar stolz drauf, „von der Küste zu kommen“. Aber alles wird sich grundlegend verändern, denn in den nächsten 5 Jahren bin ich höchstens mal in den Semesterferien hier.

Ein guter Freund von mir kommt auch immer nur einmal im Jahr zurück und bemerkt jedes Mal wieder, wie wenig sich hier im Norden eigentlich verändert. Gleiche Personen, gleiche Eigenheiten, gleiches Schietwetter.

Das beruhigt dann immer wieder und andererseits — denke ich — muß dieser Schnitt auch mal sein, irgendwann muß man mal die Nabelschnur trennen und raus. Als ich vor kurzem hörte, daß eine Mit-Abiturientin von mir inzwischen sogar auf dem Flensburger Land eine Doppelhaushälfte mit ihrem Freund bezogen hat, war ich in dieser Meinung nur noch bestärkt. Mit 20 Jahren schon ein Doppelhaus, ohne jemals Luft außerhalb von Angeln geschnuppert zu haben? Das wäre zuviel des Guten.

Aber ich gehöre zu denen, die sich vorstellen können, später wieder nach Flensburg zurückzukommen, wenn ich mir dann sagen kann, genug von der Welt gesehen zu haben. Dazu muß ich aber noch eine Menge sehen und das werde ich auch.

Ich werde sicherlich hin und wieder am Wochenende kommen und meine politischen und lebensnahen Geschichten werdet Ihr hier auf wallace.de auch weiterhin finden, wenn ich denn die Zeit habe um mein Leben in Berlin zu dokumentieren.

Nun war es letzten Freitag soweit, Abschied von meinen engsten Freunden zu feiern. Macht's gut hier oben in Flensburg und verteidigt mir alle die Ehre der wahren Norddeutschen (alles südlich von Hamburg ist Bayern!). Danke für die klasse Zeit mit Euch!

Bis dahin der friesische Leitspruch „Klaar kiming, rüm hart“!

Finn

Eine ehrliche Verweigerung …

Sehr geehrte Bundesbehörde für Zivildienst,

hiermit beantrage ich die Freistellung von der allgemeinen Wehrpflicht und damit die Ausübung des Ersatzdienstes in einer sozialen Einrichtung. Ich habe lange darüber nachgedacht, und ich bin zu dem Schluß gekommen, daß ich mein Vaterland eigentlich gerne verteidigen möchte. Ich wurde — um ehrlich zu sein — weder pazifistisch erzogen, noch hätte ich Probleme damit, eine Waffe in die Hand zu nehmen und sie im Notfall auch zu benutzen.

Im Gegenteil, ich halte die allgemeine Wehrpflicht sogar für die einzige Möglichkeit, eine Armee aus Staatsbürgern herzustellen, die ein Teil der Gesellschaft ist und kein Staat im Staate. Ich bin mir bewußt, daß wahrscheinlich die Erfahrung, die man in diesen 9 Monaten sammelt, an Wert unermäßlich ist und doch möchte ich Zivildienst leisten.

Denn irgendwie finden es viele meiner Freunde und Bekannten viel „cooler“, Zivildienst zu leisten und ich habe keine Lust, als Verlierer dazustehen, nur weil ich mich für die Bundeswehr entschieden habe. Ein anderer Grund ist auch, daß ich beim Absolvieren des Zivildienstes viel mehr Geld bekomme und im Gegensatz zum Wehrdienst auch zuhause wohnen bleiben darf. Ich habe täglich um 16 Uhr Feierabend, während ich bei der Bundeswehr in der Grundausbildung kaum Freizeit habe …

Allein diese Gründe bewegen mich dazu, wie mehr als 200.000 Leute auch, hiermit einen Antrag zu stellen, der mich von der Leistung meines Wehrdienstes befreit.

Mit freundlichen Grüßen aus Jederstadt,

Ihr Herr Jedermann

P.S. Laut mehreren Umfragen deutscher Meinungsforschungsinstitute müßten so oder ähnlich heute mehr als die Hälfte aller Verweigerungen aussehen, wenn die Verweigerer ihre wahren Gründe angeben würden.

Ich bin wirklich kein Bundeswehr- oder Kriegsfanatiker, aber dieses sollte jedem ein wenig zu denken geben … es soll dem Hören-Sagen nach sogar Leute geben, die sich ihre — aus dem Internet runtergeladene — Verweigerung noch nicht einmal vollständig durchgelesen haben.

Finn

And so it goes …

So langsam wird das Ende der Schulzeit immer absehbarer und ich frage mich, was ich wohl dabei fühle. Ich schaue in meinem Jahrgang und sehe ein wenig Wehmut bei den einen, aber vielmehr die grenzenlose und bedingungslose Freude bei den anderen. Seit vielen Jahren spiele ich jetzt mit der Bigband auf jeder Abitur Entlassung und ich sehe immer diese Unterschiede in den Gesichtern der Abiturienten.

Die einen sind den Tränen nahe, während die anderen sich nur freuen, daß sie endlich raus sind aus dieser ungeliebten Institution. Ich habe immer Angst vor diesem Tag gehabt und fragte mich heute Morgen, wann wohl diese Niedergeschlagenheit eintreten wird. Aber nichts passierte, bis zu dem Zeitpunkt, in dem ich aus der Bigband entlassen wurde und Herr Renninger mir für meinen Einsatz dort dankte. Da konnte ich nicht mehr, da flossen die Tränen der Sentimentalität.

Meine Schwester ist knapp 10 Jahre älter als ich und berichtete mir heute Morgen aus Erfahrung, daß sie mindestens ein Viertel ihres Jahrgangs seit dem Abiball nicht mehr gesehen habe. Erschreckend und traurig, wenn ich mir vorstelle, daß ich — so sehr ich es auch manchmal gehaßt habe — diese Menschen seit neun Jahren fast jeden Tag sehe. Sie gehören einfach zu meinem Leben und so sehr man auch sagt, daß unser Jahrgang wenig Gemeinschaftsgefühl hat, so sehr fällt mir auch jetzt auf, daß es nicht stimmt. Wir sind eine Familie geworden, die sich ihre Mitglieder nicht aussuchen konnte. Mit Mitgliedern, die man sehr schätzt und Mitgliedern, die man weniger schätzt. Aber trotzdem gehört jeder dazu. Das wurde mir spätestens in der Nacht vor dem Abischerz bewußt.

Ich freue mich auch endlich, mein Abitur zu haben. Sicher. Ich bin auch stolz, es geschafft zu haben, es sogar besser geschafft zu haben, als ich es erwartet habe. Und ich freue mich auch auf die Dinge, die vor mir liegen.

Aber muß das denn jetzt schon sein?

„Ich will ja nicht, daß die Welt still steht, aber kann sie sich nicht manchmal einfach etwas langsamer drehen?“

Ich werde niemals mehr mit der Bigband nach Schloß Noer fahren, niemals mehr in die USA zum Austausch kommen und nie mehr nach Malta zur Studienfahrt fliegen. Ich werde so vieles nicht mehr tun in meiner Schule und das wird mir heute mehr als je zuvor bewußt. Darauf konnte mich keine der vergangenen Abitur Entlassungen vorbereiten und auch das Wissen, daß es irgendwann sicher soweit sein wird, nicht.

Umso trauriger ist die Art und Weise, wie ich die Schule verlasse. Mein Tutor kommt nicht zu meiner Entlassung und viele Lehrer erweisen sich in einigen Dingen als unverzeihlich.

Es ist für mich — und das habe ich mit der Rednerin Frau Engelbrecht gleich — für mich ein beschissener Tag. Ein Tag als Symbol des Bruches mit einer Sache, die mein halbes Leben ausgefüllt hat, mit der ich so unerwartet stark verbunden bin. Und so sehr ich auch versuche, nach vorne zu sehen, desto mehr schaue ich doch auch zurück.

Es ging plötzlich alles so schnell.

Danke für die wirklich tollen Jahre!

Finn

In Gedenken an „JOM“ …

Ich habe JOM früh aus allen möglichen Erzählungen kennengelernt, die eigentlich nie positiv waren, jedoch immer auch nur liebenswürdig negativ. JOM derjenige, der sich nie bei einer Diskussion zurücknehmen konnte, der auf Satzungen rumreiten konnte, wie kein John Wayne auf seinem Pferd. JOM, der nie einen Widerspruch zuließ, nie eine Diskussion aufgab, so sehr auch deutlich wurde, daß er längst alle Argumente gegen sich versammelt hatte.

Diesen JOM, der mich bei verschiedenen LAKs oftmals viele Nerven gekostet hat, habe ich erstmals in den Osterferien 2000 vor fast genau einem Jahr auf unserer gemeinsamen Fahrt nach Straßburg kennengelernt und wir hatten schnell ein besonderes Verhältnis zueinander. JOM durch seine autoritäre etwas rüde Art und ich durch mein vorlautes Wesen sind schnell immer wieder aneinander geeckt, was meist in mehr oder weniger gewalttätigen Auseinandersetzungen endete, die er als viel älterer und viel kräftigerer Menschentypus stehts für sich entschied.

Und trotzdem war es nie ernst, sondern immer Spaß und genaugenommen hatte ich diesen Bären, so nenne ich ihn jetzt mal, wofür ich mir sicher eine von ihm eingefangen hätte, wirklich gern.

Dieser JOM, den ich in Frankreich als Genießer der französischen Küche und starrsinnigen Kreisvorsitzenden der Jungen Union Pinneberg kennengelernt habe, ist nun tot.

Er starb bei einem Autounfall in der Nähe von Berlin und nur durch einen zufälligen Anruf habe ich davon erfahren. Gerade vor einer Woche habe ich ihn noch beim Schleswig-Holstein Rat in Grömitz gesehen, wie er mal wieder einen Antrag in sämtlichen Satzungsfragen anzweifelte und nun ist er nicht mehr da.

Viele von Euch mögen jetzt denken, daß es nicht der richtige Weg ist, dies auf seiner HP zu verbreiten, aber ich denke er hätte es als positiv empfunden. Es ist ein letztes Gedenken an ihn und mehr kann ich von meiner Seite her nicht tun, als ihn vielleicht nochmal den Menschen ins Gedächtnis zu rücken, die ihn kannten und diesen Menschen zu zeigen, daß ich an ihn denke. Und es gibt nichts Schlimmeres, als einfaches vergessen.

Ich bin froh, daß ich ihn kennenlernen durfte.

In Gedenken an JOM — 10.04.2000 Straßburg — „Allons. Marchez. Marchez.“

Finn

Alle Jahre wieder Castor …

Wochen vorher schon kann man überall die Protest Plakate lesen. Gelbe Papiere mit einem großen X und dann in kleiner Schrift „tausend mal quer“. Unterschrieben meist von Organisationen, wie Robin Wood, Greenpeace oder der Antifa. Kaum geht es los, betonieren sich auf den Schienen Robin Wood Aktivisten ein, Polizei wehrt sich mit Wasserwerfern, Demonstranten verprügeln einzelne Polizisten und umgekehrt, ein Anschlag auf die Deutsche Bahn AG Zentrale war dieses Jahr auch dabei.

Alles nichts Neues in Deutschland, denn alle Jahre wieder rollen die Castor Behälter von Le Hague nach Gorleben, um dort eingelagert zu werden. Begleitet von einem Polizeiaufgebot, welches den Staat mehr als 100 Millionen DM kostet.

100.000.000 DM. Was könnte man für diese unglaubliche Menge an Geld alles kaufen? Die Solarstrom Industrie würde durch diese Menge an Geld Jahre der Entwicklung und Forschung gewinnen.

100.000.000 DM. Für das Geld könnte man viel bessere Dinge tun, als einen Castor Transport zu schützen, der für die momentane Energiesituation in Deutschland notwendig ist.

Ich kann verstehen, wenn Menschen, die Angst vor Atomstrom haben und gegen diesen sind friedlich auf der Straße dagegen demonstrieren. Das ist ihr gutes Recht. Ich kann es nachvollziehen, wenn Organisationen, wie Greenpeace Forschung nach alternativen Energiequellen fordern. Und ich kann verstehen, daß man aus Tschernobyl lernen sollte und keine Kosten scheuen sollte, so etwas zu verhindern.

Ich kann es allerdings nicht verstehen, wenn gegen einen Castor Transport so vorgegangen wird, daß die eigentlichen Ziele dieses, nämlich der angebliche Frieden auf Erden, in Frage gestellt werden. Polizisten reagieren nur, die eigentlichen Agitatoren sind die Demonstranten.

Ich frage mich gerade zu dieser Zeit, was das eigentliche Ziel der Menschen sein mag, die auf mehr als militante Weise gegen den Castor Transport vorgehen eigentlich sein mag. Der Atomausstieg? Inzwischen sollte jeder wissen, daß Deutschland es im Falle eines Ausstiegs nötig hätte, Atomstrom in Frankreich zu kaufen. Frankreich müßte sogar neue Atomkraftwerke bauen, um uns mit zu versorgen!

Sicherheit? Ist auch nicht nachvollziehbar, denn nebenbei hat Deutschland sicherere Kraftwerke als Frankreich es je gehabt hat?

Oder möchten sie einfach, daß der Transport wirklich einfach dort anhält, wo sie sich einbetonieren? Dann bleibt der Atommüll ewig irgendwo bei Frankfurt in einem Zugwagon stehen und die Leute von Robin Wood würden auch irgendwann — einbetoniert auf einer Eisenbahnstrecke — verhungern!

Nein, eigentlich wollen sie nur in die Öffentlichkeit! Sie wollen, daß die Polizisten sie da raus holen, sie bauen sogar darauf. Mal ehrlich, wenn die Antifa gegen Atomstrom demonstriert, dann ist das doch keine Demonstration gegen den Atomstrom an sich, sondern schlicht gegen das kapitalistische System, was diesen Atomstrom nutzt! Denn eine Sache, die ich mich immer gefragt habe ist:

Warum müssen alle Linken auch immer Atomstromgegner sein? Es ist wie eine fest gekoppelte Regel. Alle Rechten sind für Atom, alle Linken dagegen. Aha! Passen tut das nicht, denn das beste Beispiel ist die intensive Atomstromnutzung in der ehemaligen UdSSR.

Warum muß ich als konservativer Mensch die Nutzung von Atomstrom befürworten? Warum torpedieren alle Sozialisten diesen Strom, wenngleich er auch nichts mit der Ideologie des Sozialismus zu tun hat?

Fakt ist, daß das einmal mehr beweist, daß man heute nicht mehr im Rechts-Links Schema denken kann, denn diese festgefahrenen Profile haben sich mehr oder minder selbst überholt!

Was ich dabei den Linken nur ankreide ist, daß sie die Ängste der Normalbürger, gerade was Atomenergie angeht (aber auch Rechtsextremismus) ausnutzen und für ihre Zwecke mißbrauchen!

Denn um zum Thema Rechtsextremismus zu kommen. Warum müssen Antifaschisten denn gleich immer linksextrem sein?

Finn

Lieber George W. Bush …

Wenn ich Amerikaner wäre, was ich Gott sei Dank nicht bin, hätte ich auch zu den verblendeten Schafen gehört, die Dich gewählt hätten. Warum ich das getan hätte, erschließt sich meinem Geiste heute nicht mehr so recht, aber wahrscheinlich weil die Republikaner für mich einmal als bessere Partei erschienen, als es die Demokraten in den USA sind.

Jedoch kann man sich auch gehörig täuschen. Inzwischen freue ich mich trotzdem, daß Du Präsident der Vereinigten Staaten bist, da ich es Amerika schlichtweg gönne, einen Präsidenten zu haben, der die ausgewählte Personifizierung von einem mit dem Intellekt meines toten Hamsters gesegneten Durchschnittamerikaners ist.

Jedem Volk das, was es verdient. Es gehört schon strategisches Denken dazu, wenn man eine Raktetenabwehr installiert, um sich vor den mannigfaltigen Trümmern der kommunistischen Idee zu schützen oder vor einem kleinen arabisch geprägtem Land mit einem durchgeknallten Diktator, der einem den Krieg erklärt. In Deinen kühnsten Träumen malst Du Dir aus, wie Sadamm in seinen Palästen Langstrecken Raketen baut, die bis ins Weiße Haus zu Dir und Deiner betrogenen Frau ins Bett reichen könnten.

Wobei ich nicht daran zweifle, daß dies selbst Sadamms kühnste Träume sind und es auch immer bleiben werden, denn mehr als der gute Wille, so etwas abzuschießen, wenn man denn könnte ist im Irak nicht vorhanden.

Die Vermutungen liegen ja ganz woanders. Wenn man schon Millionen von Dollar im Wahlkampf von der Waffen und Rüstungsindustrie bekommt, muß man seine Schulden auch bezahlen, indem man bei ihnen einkauft. Aber bevor man einkauft, muß man erstmal alte Restbestände aufbrauchen. Aber da wirst Du sicher Deine Strategie in Zukunft finden.

Langsam ist mal wieder eine chinesische Botschaft dran? Vielleicht die im Irak? Hättest Du vielleicht zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ebenso wie Du mit dem NMD in Zeiten der Abrüstung Du ein eindeutiges Zeichen für den Weltfrieden setzt.

Aber nein, nicht nur die Rüstungslobby ist der springende Punkt, auch der Energielobby bist Du ordentlich was schuldig, so daß Deine Umweltministerin sich tatsächlich traut an die Öffentlichkeit zu treten, um zu verkünden, daß die Regierung Bush die Auflagen für Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke lockern will. Daß das gerade die Umweltministerin verkündet ist schon eine Ironie an sich …

Von der Kleinwaffenlobby gar nicht zu reden. Jetzt, wo Du nicht mehr Texas-Ranger bist, mußt Du passiv irgendwie dafür sorgen, daß in Texas genug Leute ihren letzten Atemzug tun und was ist da besser, als die Waffengesetze zu lockern?

Dann knallen sich die Scheiß-Neger da alle gegenseitig ab und Du tust noch was für die Bevölkerungsentwicklung. Soviel Scharfsinn hätte man Dir gar nicht zugetraut, aber wozu hat man denn einen kleinen Beraterstab, dem Du einfach sagst „Ich will das“ und der das denn für Presse und Ausland in kleine nette Wörtchen verpackt.

Wie gesagt, Du machst das schon ganz gut, und andere „haben das nicht zu kritisieren“ wie unser Außenminister Fischer jetzt sagen würde.

Eben passend zu Deinem Seinfeld-Guckendem und Burger-Fressendem Land

God less America …

Finn

Der Kampf um Rom …

Krank zu sein kann prinzipiell auch seine guten Seiten haben, wenn man nicht gerade erbrechend über der Toilette sitzt, vor Kopfschmerzen gegen die Wände haut oder sich sonstwo hinwünscht! Nein, sollten diese Dinge nicht zutreffen, kann man sich ab von Schule, Junge Union, BigBand, Arbeit, Abi, Sport und ähnlichen Dingen mal wieder Zeit nehmen, ein paar Bücher weiterzulesen und ein Video auszuleihen.

Sich Gladiator auszuleihen, um konkret zu werden. Wenn dieser Film schon bei der Oscar Verleihung absahnt, dann muß der Durchschnittsfernsehgucker auch ein Bild machen, warum wohl. Und trotzdem ich anfangs skeptisch und durchaus kritisch war, hat der Film diese Oscars meiner Meinung nach absolut verdient.

Mag es nun an meinem Hang zu historischen, epochalen Langfilmen liegen — keine Angst, ich werde jetzt kein Rom Fan und ich werde diese Seite auch nicht in www.maximus.de (Nein Calle, keine Hoffnung → nicht MARXIMUS.DE) umbenennen — oder einfach an meiner Neigung zum Kitsch.

Obwohl ich eingestehen muß, daß ich mich nach Gladiator auch nicht mehr wundere, warum die Deutschen nicht mehr Erfolg in Hollywood haben bzw. ich mich erst recht nicht wundere, warum Ralph Möller wohl keinen Oscar für den besten Nebendarsteller gewonnen hat, denn ohne Zweifel wurde dieser junge Herr nicht für seine herausragenden schauspielerischen Fähigkeiten, sondern eher für seine Statur engagiert.

Aber Schwamm drüber, der gute Wahl-Amerikaner hatte (Gott sei Dank) in diesem Film nicht viel zu sagen und wurde wie jeder gute Deutsche in jedem guten amerikanischen Film zum Schluß ordentlich abgeschlachtet …

Außerdem läßt sich dem Film zugute halten, daß er ein zumindest befriedigendes Ende hat. Nicht wie Dawson's Creek der letzten Wochen oder das Ende von Ally McBeal. Das hätte ich in meinem Krankheitsbefinden auch nicht mehr verkraften können. Vielleicht entwickle ich mal einen Horror-Schocker für Amerikaner mit einem definitiven Herzinfarkt Ende … mit dem zum Schluß triumphierenden Deutschen Ralph Möller als blonder Caesar von Amerika … verbündet mit Rußland und einem danieder liegendem George Bush als geschlagender zu Tode gequälter Gladiator!

Da würde kein Auge eines spießigen Farmers auf seiner Texas Ranch trocken bleiben …

„Früher glaubten wir einmal, Rom sei es wert, daß ein guter Mann dafür starb. Laßt es uns wieder glauben.“

Finn

Eine Hochzeit und kein Todesfall …

Die CDU ist am Ende. Ich komme aus Kiel nach Hause, mache den Videotext an und sehe die bittere Nachricht „Helmut Kohl soll wieder Ehrenvorsitzender werden“. Ich frage mich, was wohl in den Köpfen meiner Parteifreunde vor sich geht. Dr. Helmut Kohl hat ein Verbrechen begangen, daß der Partei meiner Meinung nach mehr geschadet hat, als ihr Kohls Amtszeit 16 Jahre lang genutzt hat. Helmut Kohl bricht jeden Tag in vollem Bewußtsein das Gesetz, indem er Tatsachen und Beweise verschweigt, indem er Akten verschwinden läßt und Falschaussagen tätigt.

Helmut Kohl hat diese Partei 16 Jahre lang zu einem nicht denkfähigen Hofstaat ausgebaut, der sich in einer 24-Stunden Buckel-Technik um ihn windet.

→ Le CDU? C'est moi …

Sämtliche Dynamität wurde der Partei entzogen, kein Platz für andere Meinungen. Und wenn doch jemand sie hatte, wurden die Gotteslästerer aus ihrer politischen Karriere katapultiert wie Kurt Biedenkopf, Lothar Späth oder Heiner Geißler.

Dieser Mensch hat nicht den Ehrenvorsitz der CDU verdient, sondern ein kleines gemütliches Zimmer in der Klapsmühle. Nicht nur, daß der gute Herr unter absolutem Realitätsverlust leidet, nein er verrät auch die gesamten Werte der CDU, indem er Recht und Ordnung schlicht ignoriert.

Aber wenn man die CDU heute nach ihrer Meinung fragt, bekommt man sowieso nur folgende fünf Antworten: a) Jein. b) Die Ökosteuer ist schuld. c) Frau Merkel und ich vertrauen uns blind. d) Unser Außenminister ist kriminell. e) Die Koalition ist schuld.

Diesen Eintrag in mein Tagebuch möchte ich auch dazu nutzen, jemanden ganz Besonderen zu gratulieren. Arne Rüstemeier, einer meiner besten Freunde hat am Samstag, dem 03.03. in Kiel kirchlich Mirja Abraham geheiratet.

Arne gehört zu den sehr wenigen Menschen, denen ich absolut blind vertrauen würde und der immer wieder durch seine Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und durch seine Erfahrung meine Schwächen — sowohl in der Jungen Union, als auch zwischenmenschlich — ausgleicht.

Deswegen wünsche ich Euch beiden auf diesem Wege, liebe Mirja und lieber Arne, weiterhin alles, alles Gute auf dem jetzt gemeinsamen Lebensweg. Bei mir wird es sicherlich noch einige Jährchen dauern, bis Ihr Euch auf meiner Hochzeitsfeier wiederfinden werdet ;-)

Vielen Dank für die Einladung, es war eine wirklich tolle Feier!

Finn

Abenteuer Auto …

Mein Mann des Wochenendes heißt Ralph Büten und ist Taxifahrer in Berlin. Da gucke ich mal Samstag Nachmittags Fernsehen und das Programm switched auf Kabel 1 und die Sendung Abenteuer Auto. Auf dem Bildschirm steht eine ungeduschte Person Mitte sechzig mit verklebten Haaren und einem gelangweilten Gesichtsausdruck. Untertitel des Bildes lautet „Ralph Büten — immer korrekt“.

„Wissen se, ick fahr immer so, wie es auf den Schildern steht“, sagt der nette Herr dann und als er seinen Mund öffnet offenbart sich dem Zuschauer nicht nur eine zahnmedizinische, sondern auch eine inhaltliche Katastrophe. Der Herr fährt genau überall nach der StVO und lieber mal etwas langsamer als zu schnell. Auf der Straße wird ihm deswegen manchmal der Vogel gezeigt oder es wird gehupt, weil er in einer 50 Zone auch wirklich nur 50 km/h fährt. Für Ralph Büten ist dieses Verhalten unverständlich!

Oft wünscht sich Herr Büten, daß diese widerlichen Leute, die rechts an ihm vorbeirasen mal so richtig ein „auf den Latz“ bekommen. Und da geht er so weit, daß er sich schonmal ein Führerschein Entzug für ein Jahr für Leute vorstellen kann, die öfter mal ein bißchen zu schnell fahren. Ob nun eine Ampel droht, gerade auf Gelb umzuspringen oder ob er mitten in der Nacht allein auf der Straße ist. Ein Brechen der Verkehrsordnung ist für ihn ein Grund für die Todesstrafe!

Wenn da jemand zu schnell fährt und sein es nur 5 km/h dann nennt er das versuchter Mord oder fahrlässige Körperverletzung … wenn er so einen mal in Natura treffen würde, dann würde Ralph Büten auch nicht davor zurückschrecken, diesem Abschaum mal so kräftig seine Meinung zu sagen.

Auch als Taxifahrer macht da unser Guter Verkehrsonkel keine Ausnahmen. Wenn mal jemand seinen Zug verpassen könnte oder das Flugzeug gleich abfliegt und die Straße auch ganz leer ist. Bei Herrn Büten hat der Gast keine Chance „Ick fahre immer korrekt“ …

Er nennt das korrektes Verhalten.

Ich nenne es Verkehrsblockade und Paragraphen-Reiterei allerhöchster Ordnung. Lieber Ralph, ich gehöre zu den Leuten, die — wenn sie Dich auf der Straße treffen würden — wahrscheinlich Lichthupe machen würden und bis auf einen cm an Dich heranfahren würden. Ich gehöre zu diesem Abschaum und möchte auf diesem Wege mal ein richtiges FUCK YOU an Dich und Leute wie Dich senden.

Stell Dir vor Ralph, ich wurde mit 110 km/h in einer 50 km/h Zone geblitzt und bekomme noch nicht einmal ein Ticket, weil ich in dem Moment jemanden rechts überholt habe und die Polizei nicht nachweisen kann, wer von beiden der Schnellere war. Und der Gedanke an Dein Gesicht, wenn Du das wüßtest, macht mich richtig geil!

Ich kenne Leute wie Du, die mir auf dem Weg zur Schule mit genau 30 km/h vor der Nase hängen und verhindern, daß ich rechtzeitig in den Unterricht komme. Das nenne ich vorsetzliche Körperverletzung. Lieber zu schnell als zu langsam … mmmhhh!

Hast Du Dir mal überlegt, ob Du nicht vielleicht doch ein verkappter ÖPNVler bist? Leute wie Dich sollte man von der Straße werfen, aber hochkant!

Allein schon die Krankheit bei einer TV Show anzurufen und ganz stolz zu verkünden: Ich fahr immer korrekt, könnt ihr da nicht einmal eine Reportage drüber machen? Tja, muß hart sein Dein Leben. Keine Termine, kein Streß …

Aber nun hast Du ja allen Rowdies da draußen auf der Straße die Meinung gesagt, denn in Wirklichkeit sind wir alle kleine Kinderfresser …

Ich glaube ganz ehrlich, wenn es nur Leute wie mich geben würde, dann würde unser Verkehrssystem zusammenbrechen. Aber wenn es nur Leute, wie DICH geben würde, dann erst recht!

Finn

Menschen und andere Sachgegenstände …

Langsam beginne ich alles mit Humor zu nehmen. Ich frage mich nur, ob das richtig so ist, oder ob es gefährlich sein kann. Täglich sehe ich Menschen um mich herum —

Sie kritisieren, lachen, verachten, lieben …

Alles wie in einem kleinen Theaterstück und ich selbst bin mein eigener Protagonist darin. Es passieren Dinge um mich herum, die eigentlich gar nicht passieren dürften. Jedes meiner Worte wird auf die Goldwage gelegt, ich werde behandelt wie ein kleines Kind auf das man aufpassen muß oder wie der Teufel persönlich, den man zerstören muß. Oder noch besser und effektiver … man muß ihn einfach verachten oder gar nicht beachten. HA! Daran wird er schon zugrunde gehen. Und wenn wir ihm noch etwas sagen, dann nur ganz wenige 10Deutige Dinge, die wir ihm anonym zukommen lassen.

HOHO. Ein verschmitzter Plan. Glückwunsch!

Das ist wirklich ein Präpubertäres Verhalten, was an Klingelstreiche erinnert. Man läuft zu einer Tür, klingelt kurz und rennt dann ganz schnell weg. Sitzt man dann in einem sicheren Busch, wo ein keiner sehen kann, dann guckt man auf die beklingelte Tür und den verwirrten Menschen darin und kichert sich blöd. Toll … habe ich auch gemacht … mit 15!

Die Menschen, die das heute machen, tun dies jedoch nicht mehr um zu kichern, sondern entweder um gut schlafen zu können oder um sich daran irgendwie aufzugeilen.

Ich möchte Euch alle, die das tun und dies hierjetzt lesen (und die Schnittmenge ist da in der Tat sehr groß …) jetzt nicht die geheimen kleinen Freuden des Alltags nehmen, aber es interessiert mich einfach nicht! Und verletzen tut es mich erst recht nicht … Gästebucheinträge überschlagen sich momentan gerade zu und anfangs dachte ich noch, ich müßte sie irgendwie löschen, aber das tue ich jetzt nicht mehr. Ich sage mir einfach „Don't care about“ und sollen die Leute, die sich dort eintragen doch selbst durch ihr infantiles Verhalten disqualifizieren … auch wenn sie keinen Absender dazuschreiben.

Wenn hinter irgendeinem dieser Einträge auch nur der Ansatz einer ernsthaft konstruktiven Intention stehen würde, dann soll man mir bitte mailen, mich anrufen oder sonst etwas anderes tun. Ich stehe sogar im Telefonbuch …

Wenn nicht, dann soll man es halt lassen und schweigen. Erstaunlich, wie sehr sich doch Menschen für mein Leben interssieren …

Ich sollte vielleicht doch Psychologie studieren, wenn ich nicht wieder gerade gelesen hätte, daß 30 % aller Absolventen nach einem Jahr immer noch arbeitslos sind. Außerdem würde ich selbst wahrscheinlich wahnsinnig werden, denn ich verstehe mich selbst ja noch nicht einmal in 100 % der Fälle.

Leute! Ganz ehrlich … wenn ihr unzufrieden mit Eurem Leben seid, dann kackt Euch auf anderen Seiten mit anderen Tagebüchern aus oder sucht Euch einen Psychologen.

D'accord?

„Keine Gnade mehr mit denen, die nicht erforscht haben und doch reden.“ — Bert Brecht

Flensburg, den 22.01.2001

Finn

Über Fritz Karten und Tagebücher

… und wenn man dann doch eine Hotline anruft ist es wie bei der Werkstatt oder beim Arzt. Jeder findet andere Gründe und andere Lösungsmöglichkeiten. Die einen behaupten, es sei der eigene Fehler, andere sagen die Karte hätte einen Defekt und letztlich hilft einen keiner wirklich. Ich lege die Karte beiseite, es lohnt sich nicht. Ich gehe einfach wieder ins Internet-Café, obwohl es immer schwerer ist, Dinge aufzugeben, anstatt sie erst gar nicht zu haben …

Es ist schon erstaunlich, wieviele Menschen inzwischen mein Tagebuch lesen. Wirklich! Ich habe einst damit angefangen als ich zufällig über den Umweg Gwyneth Paltrow › Shakespeare › Andriz auf ein Webdiary traf, daß mir sehr viel Spaß machte, es zu lesen. Ich las mir jede Folge durch, mal ernst, mal eine typische Absurdität des Alltags, mal voller Gefühle, mal einfach nur witzig, mal politisch, mal nachdenklich, aber immer irgendwie befriedigend. Anfangs als Test begann ich dann selbst zu schreiben, weil ich immer der Auffassung war, das soviele verrückte Dinge um mich herum passieren, die nicht einfach in Vergessenheit geraten dürften. Ich diskutiere gern, sage gern meine Meinung und suche immer nach Menschen, deren Denkweisen ähnlich wie meine funktionieren oder mit denen ich zumindest über meine Denkweisen diskutieren kann.

Ich lese bis heute immer noch gern das Webdiary von Andriz, obwohl ich weder seinen wirklichen Namen, seinen Beruf und sein Wohnsitz kenne, noch weiß was er im reellen Leben für ein Mensch ist. Ich genieße es einfach als anonymer Surfer die Gedanken anderer Menschen zu lesen, die einem zeigen, daß man nicht der einzige Mensch auf der Welt ist, der so denkt oder dem solche Dinge passieren (ähnlich verhält es sich im übrigen mit Zitaten). Und ich begann auf meiner alten Domain Wallace.de ein Tagebuch aufzubauen mit Gedanken an den Tag und an die Welt. Früh fanden sich im Gästebuch viele Stimmen, die mir ihre Meinung zu meinen Einträgen sagten. Die mir Zustimmung oder Ablehnung signalisierten. Bis dahin habe ich nirgendwo auf der Seite meinen Namen genannt, sondern blieb selbst anonymer Schreiber.

Das hat sich geändert. Inzwischen kennen meine Freunde und meine 'weniger Freunde' diese Seiten. Wenn ich etwas aufschreibe, dann weiß es am nächsten Tag jeder und es wird manchmal zum gesamten Schulgespräch. Das war nie meine Absicht und sollte es auch nicht sein. Der letzte Eintrag war sehr ehrlich von mir verfaßt und ich habe lange, sehr lange darüber nachgedacht, wie verletzlich ich dadurch bin. Wer das wohl alles liest … und es haben viele Leute gelesen. Leute, von denen ich noch nicht mal im Traum erwartet habe, daß sie meine Seiten kennen. Und das ist schade.

Der Zauber der Anonymität ist weg, ich kann nicht mehr ehrlich sein. Ich werde zu verletzlich dadurch. Ich kann nicht abends durch eine Diskothek gehen und wissen, daß sowohl Freund als auch 'weniger Freund' meine tiefsten innersten Gedanken kennen. Ich mache mich dadurch angreifbar. Sicher haben mir auch viele Menschen Verständnis entgegengebracht und viele haben mich aufgebaut. Menschen, die ich kenne oder nicht kenne. Der Ring 'Moderner Deutscher Jung-Literaten' hat mich für einen Preis nominiert für meinen letzten Eintrag … aber ich habe abgelehnt! Denn in Wirklichkeit war der letzte Eintrag an niemand anders adressiert als an mich selbst.

Ich werde vorsichtiger sein müssen und nicht mehr alles hier hereinschreiben, was mich gerade so bewegt. Das ist eigentlich sehr schade … vielleicht suche ich mir auch eine neue Domain, denn ich muß irgendwo meine Gedanken aufschreiben. Und sie nur immer selbst zu lesen, ist langweilig!

Ich weiß nicht, was ich durch meinen letzten Eintrag erwartet habe … vielleicht in irgendeiner Art und Weise Befriedigung meiner selbst. Und ich habe damit Spott, Hass, Schmerz und Trauer bei einigen Menschen verursacht.

Das sollte nicht die Intention von Wallace.de sein!

Es wird auch für mich Zeit, den Alltag wieder zurück in mein Leben zu lassen und endlich die Dinge zu akzeptieren, die sich nicht ändern lassen. Aus welchen Gründen auch immer.

Aber auch, wenn ich mich irgendwo gern entschuldigen würde, kann ich es doch nicht. Nicht aus Stolz, sondern weil ich weiß, daß ich es trotz aller Konsequenzen noch einmal tun würde. Wir leiden alle unter einer Krankheit … sie nennt sich Subjektivität!

„Schlechtigkeit ist der Mythos, den gute Menschen erfunden haben, um die seltsame Anziehungskraft anderer zu erklären.“ — Oscar Wilde

Flensburg, den 20.01.2001

Finn

// Über den Hausherrn

[Steckbrief]

Wallace …

  • kommt daher, wo das Bier ploppt
  • mag gute Werbung
  • würde gern ein Schloss in Schottland haben
  • liebt Ally McBeal
  • ist manchmal politisch
  • mag den 1. FC Köln
  • liebt das Meer
  • mag Ironie
  • schreibt gern
  • ist chronisch unpünktlich
  • würde gern kochen können
  • lebt zur Zeit in Berlin
  • mag Stuckrad-Barre und Dawson's Creek
  • liest Bild und steht dazu
  • hat Sympathien für Dieter Bohlen
  • hört gern Die Drei Fragezeichen
  • spielt gern Fussball und segelt
  • betreibt mit dieser Seite self-marketing
  • ist sowieso ein Held

// Über Politik

[Politik]

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich durch meine Mitgliedschaft in der CDU und der Jungen Union eher eine Affinität gegenüber den bürgerlichen Parteien hege.

Trotzdem ist das keine Bescheinigung über Engstirnigkeit, denn schließlich ist es die Offenheit gegenüber anderen Meinungen, die Diskussionen überhaupt erst konstruktiv werden läßt.

Die Politik in Deutschland hat mehrere grundsätzliche Probleme. Der schärfer werdende Ton zwischen den politischen Parteien ist wohl nur eins davon. Beschlüsse werden prinzipiell abgelehnt, da sie aus dem gegnerischen Lager kommen und die Zusammenarbeit zwischen den politischen Gruppierungen wird immer schwerer.

Trotz all dieser Umstände sollte man einen offenen Geist behalten und sich nicht durch andere Meinungen erschrecken lassen und den Kopf schütteln, sondern diskutieren, diskutieren, diskutieren!

Wehrpflicht

Ich habe die Meinung, dass eine kurze, aber intensive Wehrpflicht in Deutschland weiterhin notwendig ist. Aber nicht das ‚ob‘, sondern das ‚wie‘ ist entscheidend. Die Wehrpflicht sollte auf 9 Monate begrenzt sein, allerdings sollten alle Deutschen, Frauen und Männer, diesen Dienst verüben müssen. Weiterhin sollte es nicht länger eine Verweigerung geben, die zum Zivildienst führt, sondern es sollte eine freie Wahlmöglichkeit zwischen den verschiedenen Arten des Dienstes bestehen.

Cannabis

Grundsätzlich halte ich den Cannabis-Konsum für gefährlich und in Mengen auch für schädlich. Ziel der Politik sollte es stets sein, den Konsum aller Drogen zu begrenzen. Dazu gehören neben den uns gängigen Drogen auch scheinbar harmlose Drogen wie Nikotin und Alkohol. Im Ziel bin ich mit den Gegnern einer Legalisierung einig, nur nicht im Weg. Der Verkauf dieser Drogen soll nicht länger in Supermärkten, Tankstellen und Kiosken stattfinden, sondern lediglich in staatlich lizensierten ‚Drugstores‘, die verpflichtet sind, sich Ausweise anzusehen.

Atomenergie

Ich befürworte die Nutzung der Atomenergie unter Umständen. Sollte es so sein, dass durch das Abschalten von Atomkraftwerken neue Kohlekraftwerke gebaut werden müssen oder gar Atomstrom auch unsichereren Ländern, wie Rußland eingekauft werden muss, um unseren Bedarf zu decken, bin ich gegen das Abschalten von Kraftwerken, strikt verbunden mit der intensiven Forschung zum schnelleren Abbau der Reste.

Nationalstaat

Ich bin nicht rechts und habe keinerlei Vorbehalte oder ablehnende Gefühle für ausländische Mitbürger. Ich bin stolz, Deutscher zu sein und habe keine Probleme damit, dieses auch auf Anfrage zu bestätigen. Meiner Auffassung nach tragen wir aufgrund unserer Vergangenheit eine große Verantwortung, mit diesem Stolz vorsichtig und sorgsam umzugehen.

// High-Fidelity-Listen

[Kultur]

Film › Top 5

die ewigen Lieblinge

  1. 01

    Shakespeare in Love

    Ein wunderbarer Film. Durch ihn habe ich meine erste Jugendliebe kennengelernt und wurde zu der Seite www.gwyneth-paltrow.de inspiriert. Historischer Film, der der Figur des William Shakespeare Leben einhaucht.

  2. 02

    Die Fabelhafte Welt der Amélie

    Herzzerreissend. Amélie Poulin, eine verschüchterte Pariserin, die in einem Café auf dem Montmartre arbeitet, verliebt sich in einen Exzentriker, der die Passbilder unter den Automaten in den U-Bahn Stationen sammelt. Lächel-Garantie nach Ende des Films.

  3. 03

    Braveheart

    Schottland rules! Ein Film über den braven Patriotismus. Über den Kampf Schottlands gegen die englische Unterdrückung. Nach einer ca. 3/4 wahren Begebenheit gelang hier Regisseur Randall Wallace zusammen mit Mel Gibson ein Meisterwerk.

  4. 04

    Bang Boom Bang

    Ganz klar ein Highlight des Neuen Deutschen Films mit Top-Besetzung, in der kein Klischee ausgelassen wird. Porno-Darsteller, Freier und Banditen jagen sich gegenseitig und letztlich dreht sich alles um den goldenen Mercedes von Calle.

  5. 05

    Guesthouse Paradiso

    Zum Brüllen! Wirklich. Ein 2-stündiges Gagfeuerwerk mit den bissigsten Späßen und dem schwärzesten Humor, den die britische Filmindustrie zu bieten hat. Der Geheimtip!

Film › Flop 5

die ewigen Reinfälle

  1. 01

    Sumo Bruno

    Die Sumo-Weltmeisterschaft findet in diesem Jahr in sächsischen Riga statt (wo auch sonst?) und ein korpulenter KFZ-Mechaniker will teilnehmen. Fliegt aber im Finale raus. Ärgerlich. Genau wie dieser Film.

  2. 02

    Pitch Black — Planet der Finsternis

    Irgendwie alles dunkel und kaum eine Story, überall Monster und eine so ‚unübliche‘ Kameraführung, dass man irgendwann genervt war.

  3. 03

    Natürlich Blond

    Dummes Blondchen möchte mit ihrem Freund in Harvard studieren. Irgendwie ziemlich simple Story mit einigen wenigen simplen Gags, über die man einige Male lächeln kann.

  4. 04

    Blair Witch Project II.

    Leider nur ein billiger Abklatsch des guten ersten Films. Das Format hat sich geändert und somit verliert der Film nicht nur an Spannung, sondern auch an der Live-Atmosphäre, die der erste Teil so überzeugend erzeugt hat.

  5. 05

    Dogma

    Tolle Besetzung, aber erstens nerven Jay und Silent Bob wie eh und je. Außerdem ist die Handlung unspannend, die Witze sind nicht zum Lachen und der Höhepunkt des schlechten Geschmacks ist, dass Gott eine Frau ist … in Form von Alanis Morisette.

Musik › Top 7

Auswahl

  1. 01

    U2

    Was soll ich da noch sagen? Die besten Lieder hier aufzuzählen würde den Rahmen dieser Seite sprengen. Beispiele sind nur „One“, „Sunday Bloody Sunday“, „Wild Honey“ und viele viele mehr für alle Lebenslagen.

  2. 02

    Oasis

    Die Band meiner frühen Jugend. Lieder wie „Don’t look back in anger“, „Wonderwall“ und „Whatever“ gehörten zu den Highlights auf den Platten „Definitely Maybe“ und „Morning Glory“. Aber Oasis hat sich weiter entwickelt und eindeutig von der ursprünglichen Richtung entfernt. Schade, trotzdem TOP 5!

  3. 03

    Depeche Mode

    Hier ist es genau umgekehrt. Früher nicht gemocht, heute immer wieder gern gehört. „Question of Lust“ ist hier eines der schönsten Lieder.

  4. 04

    Xavier Naidoo

    Für mich immer noch einer von den textlich am tiefschürfendsten deutschen Musikern.

Literatur › Top 5

kommentiert

  1. 01

    Der Herr der RingeJ. R. R. Tolkien

    Wer kennt es nicht? Als leidenschaftlicher Leser von Fantasy-Literatur für mich eines der besten Buchreihen überhaupt. Herrlich verspielt, detailverliebt und doch nie oberflächlich. Einfach eine Reise in eine andere Welt. Erfrischenderweise ganz ohne ‚Message‘ und Moral.

  2. 02

    Die Wallander KrimisHenning Mankell

    Mein erster Eindruck von Kurt Wallander war, dass er ein ganz furchtbares Weichei ist. Immer wieder wurde ich beim Lesen nervös, bis der Kommissar aus seinem Selbstmitleid und seiner Lethargie wieder erwacht. Trotzdem extremer Suchtfaktor. Widerstand zwecklos.

  3. 03

    Hin und wegEthan Hawke

    Nicht nur ein toller Schauspieler … immerhin hat er mal einen Charakter namens Finn gespielt. Nach Beenden dieses so wahren und authentischen Buches auch anscheinend ein begabter Autor und Mensch, der die Höhen und Tiefen ebenso erlebt, wie jeder andere. Eine Liebesgeschichte der anderen Art.

  4. 04

    SoloalbumBenjamin v. Stuckrad-Barre

    Der Popliterat, wie ihn manche nennen. Der geborene Entertainer und zu meiner großen Freude macht er sich über alternative Spinner genauso lustig wie über konservative Spießer.

  5. 05

    Roter DracheThomas Harris

    Vom Autor der Bücher „Das Schweigen der Lämmer“ und „Hannibal“ wohl das Buch, das am meisten an die Substanz geht.

Diverses › Tips

alles andere

  1. 01

    BootlegBvSB

    Stuckrad-Barre live. Das ist ein Erlebnis und topt seine Bücher. Wer ihn sich gerade mal nicht ins Haus bestellen kann, sollte auf seine Doppel-CD Bootleg zurückgreifen.

  2. 02

    Der kleine HobbitHörbuch

    Am besten zur Weihnachtszeit noch einmal zur Auffrischung vor dem zweiten Teil der Herr der Ringe hören. Erklärt viele offene Fragen des Films und Bilbo Beutlin spielt die Hauptrolle in dieser ersten Ring-Geschichte.

  3. 03

    Die Drei Fragezeichenalle Folgen

    Zeitlos. Trotz einer etwas niedriger angestrebten Zielgruppe höre ich diese CDs, Kassetten, MP3s seit Jahren mit gleicher Euphorie. Höhepunkt war zweifellos eine Live-Lesung der drei Sprecher diesen September in Berlin.

// Events & Sichtungen

[Promi]

Er sucht, er kämpft, er findet. Pausenlos mit Socialising im Einsatz kämpft Dr. Wallace dafür, mit möglichst vielen Prominenten vor die Kamera zu kommen. Pausenlos und unermüdlich verkauft er sich wahlweise als JUSO, Jung-Schauspieler, Reporter, Photograph und Talent-Scout — letztlich nur mit einem Ziel: Wolfgang Petry aufzuspüren!

Berlin // 08.10.02

Offizielle Deutschland-Premiere des Films Triple X

  • Der Richy Müller ist erstaunlicherweise der Onkel einer ehemaligen Klassenkameradin … hier keine Story.
  • Ariane ließ es sich auch nicht entgehen, ein Photo mit mir zu erhaschen. Man kann sie natürlich verstehen!
  • Triple-X-Regisseur Rob Cohen wollte mich am Abend unbedingt für die Fortsetzung seines Films „The fast and the furious“ casten. Ich will aber erstmal zu Ende studieren …
  • Bei diesem Bild der Familie Müller mit Vin Diesel war ich leider nur Photograph … ganz selbstlos. Als Dank möchte mich Vin Diesel zum Hilfsagenten machen!

Berlin // 12.09.02

5jähriger Geburtstag der Ständigen Vertretung (StäV)

  • Für Genosse Klaus war ich kurzzeitig der nette JUSO und er mein großes Vorbild …
  • Für Thomas Koschwitz war ich eigentlich schon immer sein größter Fan und nebenbei Hobbyjournalist …

// Freundeskreis-Interviews

[Interviews]

Sieben Freunde, ein wiederkehrender Fragebogen — von Studienplänen über Liebesleben bis Lieblingsbier und Designgefängnis. Geführt von „Finn“ irgendwann zwischen 2002 und 2003. Zwei Interviews (Enno & Stevie) wurden im Original nur angekündigt und nie veröffentlicht.

Nic kenne ich ursprünglich durch Philipp und Rouven. Er lebte durch seine Familie lange Zeit in London, studierte nach seiner Bundeswehr-Zeit zuerst BWL an der Universität Bamberg und studiert jetzt an der FH Flensburg, ebenfalls auch BWL. Nic zähle ich auch zu meinen engsten Freunden.

01 //Zu dem "in Sachen Liebe naiven Tanzbären" sag ich jetzt mal nichts ;-) Du studierst bald Internationales Management. Wie siehst Du denn Deinen weiteren Weg?
Also anfangs fing mein Studienweg ja in Bamberg an der Otto-Friedrich Universität mit dem Studienfach BWL an. Nach einem Jahr entschloss ich mich, dieses an der FH Flensburg weiter zu studieren, doch auch dort wurde ich nicht ganz glücklich mit dem Studium. Jetzt starte ich als Quereinsteiger in das Internationale Management und erhoffe mir dort endlich mein Ziel zu finden. Während des Studiums möchte ich sehr gern ins Ausland, doch mit meiner bisherigen dänischen Ausrichtung sind die Länder dafür eher auf den englischen und dänischen Sprachraum begrenzt. Wer weiss, einen Wechsel zum Spanischen schliesse ich also nicht aus. Nach meinem Master, möchte ich am liebsten erst einmal im Ausland arbeiten. Toll wäre es auch für einige Zeit für die OECD zu arbeiten, weil ich mir da eine sehr umfangreiche und bunte Tätigkeit vorstelle..
02 //Du möchtest also gern ins Ausland?
Ja, ich möchte unbedingt in einem internationalen Umfeld arbeiten. Während meiner Schulzeit in London hatte ich brazilanische, japanische, englische, australische, französiche, spanische, usw Mitschüler und dieses Multikulti-Umfeld finde ich sehr interessant und würde es liebend gerne später im Berufsleben wieder haben.
03 //Was ist das witzigste oder krasseste Erlebnis, an das Du Dich momentan erinnerst?
Also spontan fällt mir ein, daß ich eigentlich zum 11. September in New York hätte sein sollen, um ein Praktikum bei der dortigen Commerzbank zu absolvieren.
04 //Dieses wurde dann "leider" gecanceled. Wer weiss wozu das gut war?
! Ansonsten fallen mir sehr viele schöne Erinnerungen mit Freuden und Familie ein! Hierzu zählt auf jedenfall die Geburt meiner beiden Nichten, und auch meine enge Freundschaft mit Philipp und Rouven mit denen ich sehr viel Vergangenheit teile.
05 //Ob das nun -bis auf NY- besonders krass-witzige Erlebnisse sind, klammern wir mal aus. Anderes Thema: Hast Du zur Zeit eine feste Freundin?
Nein.
06 //Warst Du denn schon einmal richtig verliebt?
Natürlich. Diesen Schmerz macht wohl jeder mal durch. Ich gehöre ja leider zu denen die gerne verliebt sind, doch das haut einen oft von den Socken, wenn es mal nicht mehr so gut läuft.
07 //Naja, sich vergucken und sich zu verlieben ist ja noch ein Unterschied. Aber generell kenne ich Deine Auffassung nur zu gut. Könntest Du Dir denn einen One-Night-Stand mit einer Frau vorstellen?
Persönlich finde ich die "mit einer Frau" Spezifikation sehr lustig... Hmm, hab ich noch nie gehabt, bin an sich auch kein großer Freund von der Idee, aber ausschliessen würde ich es natürlich nicht.
08 //Mmmhh, wer weiß?
Es gibt auch sicher Menschen, die einen One-Night-Stand mit Männern möchten... ich verweise da nur auf die Lovetest-Ergebnisse. Hätte ich auch nach einem Mann fragen sollen? Was die Idee angeht, so habe ich auch schon einmal andere Töne gehört. Aber ein kuschelnder Tanzbär ist auch schöner ;-)
09 //Möchtest Du denn später heiraten und Kinder bekommen?
Natürlich. Wollen ist sicher nicht die Frage, sondern da gehören schliesslich zwei zu, und die müssen sich erstmal finden!
10 //Du meinst wohl "später" oder?
Also darum würde ich mich durchaus kümmern wollen. Schliesslich werden es ja auch meine Kinder sein und diese grosszuziehen ist ja wohl eine Sache beider Eltern. Was den Haushalt an betrifft ist eine Beziehung ein Geben und Nehmen, somit kommt man daran wohl nicht vorbei. Der Witz mit dem "früher" ist alt. Ja natürlich soll es "später" heißen.
11 //Soll Deine Frau berufstätig sein?
Auf jeden Fall. Nichts ist schlimmer als das typische Bild einer Hausfrau. Kann mir nicht vorstellen, daß das einem Befriedigung geben kann. Außerdem verdient man mehr, hat mehr Möglichkeiten und ist -was die Zukunft an betrifft- viel sicherer, denn in der Zukunft wird Bildung, Versicherung und Ähnliches sicher immer teuerer werden. Da kenne ich auch die krasse Kontraposition aus einem anderen Interview. Ich denke aber wie Du, wenn ich auch den Punkt "Sicherheit" von Dir zu extrem bewertet sehe. Charakterisiere doch mal kurz, wie Deine Frau so ca. sein soll... Man denkt immer, dass es so schwer sei, dieses zu beschreiben. Äusserlich habe ich eigentlich keinen Typ der bei mir immer zutrifft. Ob Blond oder Dunkel, es kommt auf das Gesamtbild an. Sie muss auf jeden Fall so gerne kuscheln wie ich, mich einfach mal so in den Arm nehmen und mir so zeigen wie sehr sie mich liebt. Nichts ist schlimmer als diese Streicheleinheiten nicht zu bekommen. Desweiteren muss sie ein positiver Mensch sein, der mit sich auch im Einklang ist. Ständiges an sich selber rumnörgeln oder keine Komplimente annehmen wollen, finde ich absolut unromantisch und nervend. Natürlich sollte ich mich gut mit ihr unterhalten können und besonders viel Wert lege ich auf gemeinsames Lachen. Ausserdem soll sie selbstständig sein und ein Freund und Liebhaber zugleich.
12 //Mal ein anderes Thema: Was trinkst Du am liebsten?
Wasser, ist für mich das Getränk das am meisten erfrischt. Was den lieben Alkohol betrifft, trinke ich am liebsten Cocktails, wenn die nicht so teuer wären. Dort finde ich besonders am Touchdown und Sex on the Beach viel Freude. Meine Empfehlung: www.cocktailbook.de
13 //Waaas?
Was für eine Frage? Und ausserdem "unter äußersten Umständen" ? So muss ich natürlich NEIN sagen und zwar doppelt unterstrichen
14 //Was ist denn das, wenn man Frau und Kinder zu vergewaltigt?
Sind das denn keine äußersten Umstände? Was meine ich denn sonst damit? Bist Du denn für die Todesstrafe? Hui, das ist aber ein umstrittenes Thema. Sonst hätte ich die Frage nicht gestellt. Bei grausamen Taten wie Kindermord oder jeglichen sexuellen Straftaten an Kindern oder auch Erwachsenen, sowie brutalen Mord, denke ich schon, daß der Täter es verdient hätte!
15 //ABER kann man sowas immer zu 100% beweisen?
Ist es nicht falsch auch nur einem unter 100 Richtigen das Leben zu nehmen? Ich möchte dieser Eine jedenfalls nicht sein. Viel mehr sollte wohl eher das Strafgesetz verstärkt und Straftäter nicht so schnell wieder auf die Straße gelassen werden.
16 //Welches war das schönste Ereignis, an das Du Dich erinnern kannst?
Diese Frage sieht für mich ähnlich wie Frage 3 aus, aber egal! Meine neue Wohnung! Ist ja auch fast die gleiche Antwort, wie Frage 3) ...
17 //Und nein, die Frage 3) zielte auf das witzigste und krasseste Erlebnis. Ergo muß das nichts mit dem schönsten Erlebnis zu tun haben. Hast Du Lieblingsfilme/Bücher?
Einen absoluten Lieblingsfilm habe ich leider nicht. Es gibt so viele Gute. Besonders gefallen hat mir z.B. "Catch me if you can" doch bin ich auch ein großer Fan von guten Komödien wie "Schlimmer gehts immer" und "Boattrip"! Doch gibt es auch gute deutsche Produktionen wie "Traue keinem mit dem du schläfst" einfach zu brüllen. Was Bücher an betrifft lese ich gerne jegliche Geschichtsliteratur und bläter mit vorliebe in Autozeitungen.
18 //Also "Traue keinem mit dem Du schläfst" war ja wohl so grottenschlecht, da waren "Knallharte Jungs" ja noch witziger. Welches ist denn der schlechteste Film, den Du je gesehen hast?
SumoBruno, man war der schlecht! Wohin man auch guckt, immer die gleiche Antwort, der war aber auch wirklich schlecht. Vor allem schön: Ich wohne jetzt direkt bei der Stadt, wo das spielte: Riesa. Und damals dachten wir alle: Was für eine Scheiß-Stadt! Nun ja egal ;-)
19 //Welches ist Dein Lieblingsbier?
Mittlerweile Heinecken. Doch mag ich auch besonders gerne Fosters aus Australien.
20 //Ich mag es, dass Du die Herkunft des Bieres so betonst. Für alle dummen Leser die Ergänzung: Heinecken kommt nicht nirgendwoher, es kommt aus Holland. In welchen Bars/Kneipen/Clubs trifft man Dich am Wochenende?
Da zählen wohl sicher das Kritz und das Extrablatt zu den Favoriten. Clubs gibt es in Flensburg leider nicht, also ist der Speicher wohl das naheliegenste. Naja, Speicher reicht ja schon sehr an den Begriff "Provinz-Club" ran ;-) aber als Freiberger reiß ich lieber mein Maul nicht zu weit auf. Beschreibe doch mal Deinen Kleidungsstil!
21 //Ja, irgendwo naive Tanzbärinnen hier?
Bitte melden ;-) Nun gut, ich versuche mich eigentlich immer chic zu kleiden, wobei ich viel Wert darauf lege, dass es zueinander passt. Mal trage ich sehr gerne bequeme Sachen, mal lieber fesches oder auch gar keine Kleidung ;) Sex mit Kleidung schockt nicht! Bei Deinen ganzen One-Night-Stands kommt da ja auch ordentlich was zusammen ;-)
22 //Aber kuscheln ohne Kleidung ist auch cool. Hast Du eine Webseite?
Welche Domain? Ich hatte mal eine (www.der-nic.de), doch ich habe die letzte Gebühr nicht überwiesen ... seufz. Ansonsten findet man Nic unter www.partycipate.de.vu
23 //Könntest Du Dir später vorstellen, im Ausland zu leben?
Wo? Ja klar. Mir eigentlich egal wo, hauptsache die Menschen sind freundlich und dass es nicht immer regnet! Mich würden jegliche mediteranen Länder reizen, dort findet man immer eine so fröhliche Mentalität.
24 //Hast Du ein Idol?
Wen? Nicht direkt. Ist zwar etwas traurig, daß man sowas heutzutage nicht mehr hat, aber ist nunmal so. Jedoch schätze ich sehr die Musik von U2 und Robbie Williams.
25 //Die Frage war aber gar nicht nach Deiner Lieblingsmusik! Oder ist Robbie Williams sowas wie ein Idol?
Die Frage hat auch nichts mit Billy Idol zu tun. Hast Du denn auch einen Lieblingsfußballverein? Robbie Williams wäre jetzt eigentlich auch die falsche Antwort ;-) In Deutschland ist es der SV Werder Bremen. Das bin ich schon sehr lange, hauptsächlich weil meine Familie ursprünlich dort her kommt, doch ausserdem finde ich die Spieler sympathisch. International mag ich gerne den AS ROM und Arsenal London.
26 //Machst Du Sport?
Was? Ja ich bin total sportbegeistert. Am liebsten Segel oder Surfe ich. Also bin ich gerne auf dem Wasser. Desweiteren spiele ich total gerne Fußball und seit kurzem auch Badminton. Joggen tue ich meist nur um Fit zu werden. Am liebsten mit jemandem zusammen, wie Philipp z.B.! Wir danken für dieses Gespräch. Das

// Wiederkehrende Rubriken

[Specials]

Bild des Monats

Es gibt einfach Dinge, die sind so bescheuert, dass sie einen Ehrenplatz verdienen. Das muß aber nicht immer absurd sein, es kann auch einfach faszinierend oder verrückt sein. Und falls Ihr noch Fragen habt: Nein, das rechts auf dem Photo ist nicht Daniel Küblböck in der Klapsmühle.

Bild des Monats // Juli 2003

Zugegebenermaßen nicht ganz aus dem Juli, aber dieses Bild vom März, auf dem Nic gerade mit Handschuhen Bo ins Klo drücken will, macht in dieser Rubrik mal den Anfang …

↳ Photo nicht im Wayback-Snapshot enthalten

Designgefängnis

Die Ersteller ihrer Seiten glauben das zwar manchmal, aber sie irren. Nicht alles, was im Internet an Seiten und Anzeigen rumschwirrt, ist wirklich schön. Und erst recht nicht alles, was nach der Prämisse „möglichst bunt und verspielt“ erstellt wird. Hier können die Besucher von wallace.de regelmäßig voten, wer ins Designgefängnis kommt. Auch Vorschläge sind jederzeit willkommen. Anschließend wird der Award offiziell vergeben, nur um das Web ein wenig schöner zu machen. Das ist die Mission!

Der „Sieger“ // Juli 2003

„Du bist häßlich wie die Nacht!“ sagten immerhin 40,54 % zu Flo's Webseite. Gratulation, für den Monat August sitzt ruhiges-haus.de nun im Designgefängnis, der Award folgt demnächst!

  1. 01Das Ruhige Haus40,54 %
  2. 02Cocktailbook35,14 %
  3. 03Philister Beste10,81 %
  4. 04Junge Union Flensburg8,11 %
  5. 05Altes Gymnasium5,41 %

Die Kandidaten // Juli 2003

  • Das Ruhige Hausruhiges-haus.de

    Die Seite ist super witzig, aber laut dem anonym bleiben wollenden Nominator ist dieses noch kein Grund, ein Verbrechen am Auge des Besuchers zu vergehen.

  • Philister Bestephilister-beste.de

    Die Seite ist nett, aber das Gästebuch ist furchtbar. Dieser Vorschlag kommt von mir, denn lieber gar nichts, als so etwas.

  • Cocktailbookcocktailbook.de

    Eine sehr hilfreiche Seite, sagte auch der Nominator. Aber leider unaktuell, mit Rechtschreibfehlern versehen und leider gar nicht ansehnlich.

  • Altes Gymnasium Flensburgaltesgym.flensburg.de

    In einer Zeit des Internets und der neuen Medien noch so eine Homepage zu haben, ist ein Verbrechen am Schul-Marketing und vor allem am Auge der Besucher.

  • Junge Union Flensburgju-flensburg.de

    Zwar ist diese Seite aktuell, aber an Häßlichkeit momentan kaum zu überbieten. Hier herrscht Handlungsbedarf.

Eine Sammlung aller Links, die mir gerade einfielen. Vielleicht ergänze ich sie mit der Zeit noch einmal. Mal sehen, was ich demnächst an so noch schönen Seiten besuche, die ich hier aufnehmen kann.

Meine Freunde

  • Confused Art

    http://confusedart.de/

    Die Seite von Rouven. Eine der besten privaten Homepages, die ich kenne. Viel Information über unseren Freundeskreis und ihn. Stilistisch einwandfrei, graphisch ein absolutes Highlight.

  • Philister Beste

    http://philister-beste.de/

    Philipp's Seite. Irgendwie ganz urig gemacht, ganz am Deeftier orientiert. Man muß selbigen auch über den Bauch streicheln, um überhaupt reingelassen zu werden. Das Gästebuch wird wohl demnächst für mein Designgefängnis nominiert.

  • Cocktailbook

    http://cocktailbook.de/

    Dies ist Dirks Seite und gehört wohl den meist upgedatetsten Seiten des Webs. Jeden Monat eine Menge neuer Rezepte und vielem mehr rund um das Thema „Cocktail“.

  • Partycipate

    http://partycipate.de.vu/

    Die Seite meines Flensburger Freundeskreises. Aktives Forum, leider weniger aktuelle Bilderupdates.

Webliteratur

  • Juh's Sudelbuch

    http://sudelbuch.de/

    Zugegebenermaßen ist Jan-Ulrich Hasecke gar nicht meine politische Richtung. Trotzdem sind seine bissigen Kommentare und Glossen für jeden die wärmste Empfehlung.

  • Der Andriz

    http://andriz.de/

    Eigentlich müßte ich dem Andriz bis ans Ende meiner Tage dankbar sein für das Vorbild, das er für meine Onlinepräsenz war. Alles fing damit an, dass er sich in meiner damaligen Seite im Gästebuch verewigte.

  • William Shakespeare

    http://william-shakespeare.de/

    Auch eine Seite aus dem Schaffensbereich des Andriz. Wohl die beste deutsche Shakespeare-Seite. Hat mir zu meiner Schulzeit immer treu geholfen.

Politik & Gesellschaft

  • Der Spiegel

    http://spiegel.de/

    Der Klassiker. Und die Seite, die mich während der Prüfungszeit wohl am meisten vom Lernen abhält. Immer informativ, immer aktuell, immer witzig, immer interessant.

  • Die Welt

    http://welt.de/

    Nicht ganz so gut wie spiegel.de, aber sagen wir mal, dass einige Aspekte auch mal aus einer anderen Perspektive beleuchtet werden. Was ja nicht immer das Schlechteste sein muss.

  • wo alles beginnt …http://imperium-meum.de/
  • das monatliche Webdiaryhttp://wallace.de/
  • Hommagehttp://gwyneth-paltrow.de/
  • Jahrgang 2001http://abitur-001.de/
  • die Bilder zur Nachthttp://abiball-2001.de/
  • Freundeskreishttp://roger-krebs.de/
  • kleines Projekthttp://sportsecondhand24.de/
  • Junge Union, Flensburghttp://ju-flensburg.de/

Quelle: Wayback Machine — scifi.pages.at/wallace21/wallace/ und home.t-online.de/home/finnegan/wallace/ (Snapshots 2002–2005).